Montag, 1. Juni 2020:
Don't panic

 

Auf dem Hitchhiker’s Guide to the Galaxy steht mit großen gelben Buchstaben die Worte "Don't panic". Wer mit diesen Satz nichts anfangen kann, dem empfehle ich ganz dringend das Buch oder den Film "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams zu lesen bzw. zu sehen; es lohnt sich! Allerdings sollte man sich vor dem britischen Humor ein wenig in Acht nehmen ;-)
Jedenfalls passieren dem Protagonisten Arthur Dent in der Erzählung allerhand verrückter Dinge im reichlich bevölkerten Weltraum. Weil er als Erdling unserer Zeit aber bislang keine Ahnung vom Weltraum und außerirdische Wesen hatte, bekommt er von seinem besten Freund und Außerirdischen Ford Perfect den Reiseführer durch die Galaxis geschenkt, der allerhand Informationen bereit hält und auf der Rückseite die Worte "Keine Panik" stehen hat. Die Grundbotschaft dahinter: Ganz egal was für verrückte Dinge dir passieren, gerate nicht in Panik, es gibt immer einen Weg!

Ich weiß nicht, ob Jacinda Ardern auch einen solchen Reiseführer geschenkt bekommen hat, aber die neuseeländische Premierministerin hat die Grundbotschaft schon perfekt verinnerlicht: Während eines Fernsehinterviews fängt die Erde an zu beben. Alles wackelt, aber Ardern bleibt cool, lächelt und kommentiert das Beben mit den Worten: "Wir haben gerade ein kleines Erdbeben (...) Das Parlamentsgebäude wackelt ein wenig mehr als die meisten Gebäude. Jetzt hat es aufgehört." Mit einem Lächeln versichert sie dem Fernsehmoderator auf der anderen Seite der Leitung, dass es ihr gut gehe und sie das Interview fortsetzen können.

©tagesschau.de

Politiker sollen ja Vorbilder sein und sagen uns ja auch immer wieder man solle bloß nicht in Panik geraten. Diese Politikerin ist anscheinend ein Vollprofi in ihrem Job :-D
Aber egal, ob Sie sich nun an dem Reiseführer durch die Galaxis oder an der neuseeländischen Premierministerin orientieren möchte, eines ist klar: In Panik zu geraten nützt niemanden etwas, das hat uns auch die Corona-Krise gelehrt. Vielleicht hätten wir mit etwas weniger Panik auch etwas mehr Toilettenpapier gehabt ;-)

Sonntag, 31. Mai 2020:
Pfingsten

 

Im Jahr 2007 stellte die Firma Apple in einer sehr aufwendigen Präsentation ihr revolutionäres neues Produkt vor: Es war die Geburtsstunde des ersten iPhones; das Zeitalter des Smartphones konnte beginnen: SMSen wurden durch WahtsApp-Nachrichten abgelöst, statt Text-Smileys schickt man sich Grafiken und Bilder und weiß man einmal nicht wohin, weisen Google Maps und Co. einem mittels GPS und eingebautem Kompass den Weg. Selbst im Urlaub, kommt man dank Navigation, Reiseführer-Apps und Google Übersetzer wunderbar in jedem Land zurecht. Mein Smartphone ist dann Reiseführer und Übersetzer in einem.
Die Erfindung eines für jedermann bezahlbaren Smartphones revolutionierte die Art, wie wir heute miteinander kommunizieren.

Heute ist Pfingsten: Heute vor ca. 1.987 Jahren (so genau kann man das ja nicht sagen ;-) sendeten Gott und Jesus ihren Heiligen Geist vom Himmel auf die Jünger herab, wie es im 2. Kapitel der Apostelgeschichte heißt. Was dort sehr eindrucksvoll geschildert wird, hat für die Jünger einen ganz praktischen Nutzen: Obwohl alle dort versammelten aus ganz unterschiedlichen Ländern stammten und jeder eine andere Sprache sprach, konnten sie plötzlich einander verstehen, so als würde jeder in der je eigenen Muttersprache sprechen. Auf einmal wurde alles glasklar für die Jünger, was vorher nur schwierig und abstrakt war.

Das Pfingstereignis hat so die Art, wie die Jünger miteinander kommunizieren, radikal verändert, ähnlich wie es heute das Smartphone tut.
Jetzt da es die Google-Übersetzer App gibt, die in der Lage ist, Sätze simultan zu übersetzen und in der jeweiligen Fremdsprache auszusprechen, kann man mit jedem Menschen auf der Welt kommunizieren; und zwar jeder in seiner Muttersprache. Das klappt schon recht gut, auch wenn es immer wieder Aussetzer und Missverständnisse gibt. Google ist halt kein Pfingstereignis, denn es gibt ja immer noch einen großen Unterschied zwischen dem Übersetzen der Worte und dem Verstehen der Botschaft, die mir der andere mitteilen möchte.
Wenn zum Beispiel meine Frau zu mir sagen würde: "I still have to prepare the dinner."
Macht der Google-Übersetzer daraus: "Ich muss noch das Abendessen vorbereiten."
Mein Bauchgefühl übersetzt es idealerweise so: "Würdest du mir beim Kochen helfen?"
Der Google-Übersetzer ist smarte Technologie, mein Bauchgefühl ist Pfingsten; verbunden mit allen durch den Heiligen Geist :-)

Samstag, 30. Mai 2020:
Schutz-Engel

 

So langsam werden überall auf der Welt Schulen und KITAS schrittweise wieder geöffnet. Das ist durchaus eine logistische Herausforderung, denn wo sonst bis zu 30 Kinder in einem Raum nebeneinander sitzen, müssen jetzt die Mindestabstände eingehalten werden. Das erfordert kleinere Gruppengrößen und damit theoretisch mehr Klassenräume und mehr Lehrer. Auch bei den Pausen müssen mehr Lehrer als Hofaufsicht eingesetzt werden, denn die Abstandsregeln gelten nicht nur in den Klassenräumen, sondern auch draußen auf dem Schulhof. Das Zusammensitzen oder Herumstehen als kleinen Grüppchen sollte vermieden werden.

Was bei weiterführenden Schulen durchaus schon gut funktioniert, wenn man die Schüler*in oft genug ermahnt und darauf hinweist, ist bei Grundschulen oder gar KITAS erheblich schwieriger. Die Kinder haben Probleme die Zusammenhänge und die Gefahren hinter dem Virus zu erkennen und auch ein Gefühl für die nötigen Abstände haben sie noch nicht. Zu Hause müssen sie ja schließlich keinen Abstand halten.
Um den Kindern das anschaulich begreifbar zu machen, hat sich eine Grundschule in China jetzt etwas süßes einfallen lassen: Die Kinder tragen selbstgebastelte Engelsflüge mit einer breite von ca. 0,75 Metern. So lernen die Kinder spielend, 1,5 Meter Abstand zueinander zu halten, denn Sie müssen jetzt darauf achten, dass ihre Flügel nicht aneinander stoßen und dadurch kaputt gehen.

Vieles kann man mit Gesetzen regeln, aber etwas spielend zu lernen ist doch viel nachhaltiger; und außerdem macht es viel mehr Spaß!
Ob das wohl auch bei uns Erwachsenen funktionieren würde, damit wir nicht immer wieder in Versuchung kommen beim Einkaufen oder im Zug einander zu nahe zu kommen? Es müssen nur genug Leute mitmachen, dann ist auch das Tragen von Engelflügelchen in der Öffentlichkeit nicht mehr peinlich :-)
Nein im Ernst, spielend lerne ich auch heute noch am liebsten. Schade, dass es spätestens im Erwachsenenalter kaum noch vorkommt...

Freitag, 29. Mai 2020:
Tag der Nachbarn

 

"Der Hund ist harmlos. VORSICHT vor den Nachbarn!" habe ich mal auf einem Schild gesehen, dass an einer Haustüre hing. Heute ist tatsächlich der "Tag der Nachbarn" - es gibt doch echt für alles einen Tag :-D
Dieser Tag soll dazu dienen, das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken. Ein schönes Anliegen, wie ich finde!
Aber Nachbarschaft ist ja nicht gleich Nachbarschaft: Nicht jeder kommt immer gut mit seinen Nachbarn zurecht, manche sind vielleicht glücklich, wenn sie gar nichts von ihren Nachbarn mitbekommen und lieber ungestört sind, andere treffen sich regelmäßig mit ihren Nachbarn und lieben den intensiven Austausch auf der Straße oder am Gartenzaun. Da sind die eigenen Geschmäcker und Situationen vor Ort wohl so unterschiedlich wie die Menschen selbst.

Für den diesjährigen "Tag der Nachbarn", der ja wegen der Kontaktbeschränkung etwas anders ausfällt als sonst, haben sich die Initiatoren und Verbände in NRW rund 600 Aktionen ausgedacht, wie man trotzdem das nachbarschaftliche Miteinander pflegen kann. Über das Schreiben von netten Botschaften auf Postkarten, die man dann in den Briefkasten des Nachbarn einwirft, über das Schenken von Selbstgebackenem bis hin zum gemeinsamen Wein trinken in der Sonne (auf Abstand natürlich ;-)
Und natürlich sind dabei auch der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt!

Vielleicht fühlen Sie sich jetzt auch inspiriert heute mal wieder bei ihren Nachbarn vorbei zu schauen oder genießen ihre Ruhe in dem Wissen, dass jeder für sich glücklich ist.
Das diesjährige Motto lautet "Helfen wir einander". Viele Ideen, wie einem das Gelingen kann, gibt es auf der Homepage tagdernachbarn.de. Nicht nur in Zeiten von Corona ist das ein sehr schönes Anliegen und da kann es ja nicht schaden, wenn man diesem Anliegen gleich einen ganzen Tag widmet, um das noch einmal in Erinnerung zu rufen :-)

Donnerstag, 28. Mai 2020:
Bücher2Go

 

Bücher gibt es schon seit der Antike. Damals musste jedes Exemplar noch von Hand geschrieben werden. Das Abschreiben von Büchern war damals ein gängiges Mittel zur Vervielfältigung. Es gab großen Zentren auf der Welt, wo Bücher gesammelt wurden: Bibliotheken und Klöster. Mönche verbrachten viel Zeit damit, ihre Bücher zu vervielfältigen und an andere Klöster weiterzugeben. Das ist der Grund, warum wir heute noch Schriften aus der Antike haben und auch die Bibel noch so gut erhalten ist: Ständige Vervielfältigung durch fleißige Schreiber über Jahrhunderte hinweg. Man kann sich vorstellen, wie teuer ein handgeschriebenes Buch war. Wer etwas nachschlagen wollte, ging in eine Bibliothek, eigene Bücher waren der pure Luxus.
Erst im 15. Jahrhundert wurde durch Johannes Gutenberg der Buchdruck erfunden und Bücher waren von diesem Zeitpunkt an kein unbezahlbares Luxusgut mehr. Von da an konnte sich auch das Bürgertum eigene Bücher leisten und das Buch als Unterhaltungsmedium nahm seinen Siegeszug an. Heute wird wohl jeder Mensch, trotz Fernsehen und Mediatheken, mehrere Bücher besitzen.

Vor ein paar Tagen habe ich als Reaktion auf meinen Impuls vom 24.05. zum Thema "Was lange währt, wird endlich gut", eine Rückmeldung von einer Abonnentin bekommen. Sie erzählte mir von ihrem Projekt während des Lockdowns: Seit März steht in ihrem Heimatdorf Randerath ein Bücherregal, welches sie mit bereits gelesenen Büchern gefüllt hat. Gut sichtbar am Straßenrand mit der Aufschrift "Kostenlose Bücher gegen Corona-Krisen-Langeweile" kann sich jede/r daraus Bücher nehmen und bereits gelesene Bücher hineinstellen. So kann jede/r in diesem Regal Bücher finden, die er/sie noch nicht kennt. Diese zugleich simple wie geniale Idee macht es jedem möglich, anderen etwas Gutes zu tun und zu teilen; eine solidarische Aktion gegen die Langeweile!

Ich habe mich mit dem Lesen von Büchern immer schwer getan, ich hatte nie wirklich Lust mich lange Zeit auf einen Text zu konzentrieren. Im Unterschied zum Fernsehen ging mir das Lesen nie schnell genug. Durch mein Studium war ich gezwungen sehr viel Fachliteratur zu lesen. Das war zwar immer noch nicht schön, aber so konnte ich mein Lesen trainieren. Mittlerweile lese ich auch in meiner Freizeit gerne Bücher und jetzt geht auch die Handlung schnell genug voran; Übung macht den Meister! :-)

Mittwoch, 27. Mai 2020:
Mit Vollgas ins Leben

 

Die Autobahn ist frei, keine störenden Autos, keine Geschwindigkeitsbegrenzung, gute Sicht, trockenes Wetter, freie Fahrt. Mal schauen, wie viel man aus der alten Mühle herauskitzeln kann: Das Gaspedal wird durchgedrückt, die Gänge nach oben geschaltet, der Drehzahlmesser nähert sich langsam dem roten Bereich. Adrenalin schießt in die Venen; Geschwindigkeitsrausch!
Wer jetzt beim Lesen eine Gänsehaut bekommen hat, hat das wohl selbst schonmal gemacht. Ich jedenfalls kann mich davon nicht ganz freisprechen... Der Leichtsinn der Jugend; seine Grenzen austesten. Mit wachsender Verantwortung nimmt auch die Leichtsinnigkeit ab; bei den meisten jedenfalls.

Gestern bin ich auf eine witzige Nachricht gestoßen: Die Faith Lutheran High School in Las Vegas möchte ihren Absolvent*innen den verdienten Abschluss so unvergesslich wie möglich machen. Weil aber ein klassischen Abschlussball wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, hat die Hochschule kurzerhand den Las Vegas Motor Speedway gemietet. Die Absolvent*innen konnten mit ihren Familien dann ihr Abschlusszeugnis beim Direktor, wie an einem Drive-In-Schalter durch die heruntergelassene Autoscheibe entgegennehmen und direkt im Anschluss ein paar Ehrenrunden auf der Rennstrecke drehen. Die Abschlussrede des Direktors wurde währenddessen für alle hörbar im Autoradio übertragen.

Das nenne ich mal eine abgefahrene Idee! Nach dem Abschluss direkt auf die Piste und mit Vollgas ins Leben! Das hätte mir damals sicherlich auch sehr gut gefallen!
Wobei... Moment mal... ist das nicht die Fridays-For-Future-Generation?! Naja, man wird an einem solchen Ehrentag wohl mal eine Ausnahmen machen dürfen, oder? :-)

Dienstag, 26. Mai 2020:
back to the roots

 

Als die Fridays-For-Furture-Demonstrationen noch in aller Munde waren und der Klimawandel das alles bestimmende Thema war, ist mir eine WhatsApp-Nachricht eines anonymen Schreibers weitergeleitet worden. In dieser Nachricht regt er sich über die jungen Menschen aufregt, die seiner Generation vorwerfen, ihre Zukunft zerstört zu haben. Dabei bringt er Beispiele davon, wie nachhaltig er als Kind und Jugendlicher leben musste und vergleicht das mit dem auf Konsum und Kurzlebigkeit ausgerichteten Lebensstil heutiger junger Menschen: "Strümpfe und Strumpfhosen wurden gestopft. An Pullover wurden längere Bündchen gestrickt. Hosen wurden mit bunten Borten verlängert. Zum Einkaufen und zur Schule musste ich mehrere Kilometer zu Fuß laufen, transportiert wurden die Einkäufe in einem Netz. Wenn Kleidung nicht mehr brauchbar war, wurden alle noch verwertbaren Dinge wie Knöpfe oder Reißverschlüsse abgetrennt und der Rest für Flicken oder als Putzlappen genutzt. Geschenkpapier wurde vorsichtig geöffnet um es wieder zu verwenden. Wir sammelten Altpapier und Flaschen mit der Schule und halfen bei der Kartoffelernte." Ob diese Lebensweise eher das Resultat von Mangel, denn aus ökologischem Bewusstsein war, und die Art, wie Jugendliche heute Leben, nicht trotzdem auf die Erziehung und Politik der älteren Generation zurückzuführen ist, sei einmal dahin gestellt. Da kann man sicher lange drüber diskutieren... Interessent fand ich aber seine Beschreibung von einer nachhaltigen Lebensweise: Könnte manches davon heute nicht immer noch gut funktionieren?

Vieles entwickelt sich seit der Corona-Krise in diese Richtung: Weniger Autos auf den Straßen, Einkäufe werden überlegter getätigt, unnötiger Konsum wird eingeschränkt. Das schlägt sich auch im Tourismus nieder: "Das Bewusstsein, vorerst nicht mehr in die Ferne reisen zu können beziehungsweise unter Beeinträchtigung der eigenen Gesundheit, erlaubt jedem einzelnen den Raum zum Nachdenken", sagt Christian Buer der DeutschenWelle (DW). Der Professor für Tourismusmanagement an der Hochschule Heilbronn beobachtet "neue Erkenntnisse des Erlebens der eigenen neuen Ruhe, die auch in der Natur im Umfeld genossen werden kann." Buer ist überzeugt: "Der nachhaltige Tourismus wird gewinnen". Wer sich als Gastgeber stärker auf die Natur besinne, erfülle die neuen Bedürfnisse der Reisenden nach mehr Abenteuer und weniger Anspruchsdenken. Klare Verlierer seien dagegen Fernreise- und Kreuzfahrten-Anbieter.
Auch Tobias Ehlen, Professor für Wirtschaftsrecht im Fachbereich Touristik an der Hochschule Worms, geht gegenüber der DW davon aus, "dass die breite Diskussion über den CO2-Ausstoß und Klimawandel vor Beginn der Pandemie Anlass sein wird, das Reiseverhalten zu ändern. Reisen werden exklusiver und mit größerem Genuss wahrgenommen".

Das Resultat: Überall auf der Welt sinken die CO²- und Stickstoffwerte, Naturgebiete erholen sich allmählich wieder, die Luft ist klarer, die Lärmbelästigung weniger. Eigentlich wäre jetzt der perfekte Zeitpunkt bei jeder Lockerung zu überlegen, ob das sinnvoll für Mensch und Natur ist, oder nicht. Denn Leben geht auch klimafreundlich, damals wie heute :-)

 

 

Montag, 25. Mai 2020:
Wenn das Museum zum Leben erwacht

Kennen Sie die Filmreihe "Nachts im Museum" mit Ben Stiller in der Hauptrolle als Nachwächter? Die Handlung ist schnell erklärt: In einem Museum erwachen jede Nacht die Exponate zum Leben und machen eine Menge Unfug. In der Komödie spielt Ben Stiller einen Nachtwächter, der von den Geschehnissen mitgerissen wird und ein lustiges Abenteuer erlebt.

An diesen Film musste ich denken, als ich von der Nachricht gehört habe, dass jetzt drei Pinguine aus dem Zoo von Kansas City im US-Bundesstatt Missouri das Nelson-Atkins-Kunstmuseum in der Stadt unsicher machen: "Die Quarantäne hat alle verrückt gemacht, selbst die Bewohner des Zoos. Deshalb haben einige Pinguine beschlossen, eine Exkursion zu Nelson-Atkins zu machen, um ein wenig Kultur zu bekommen", teilte das Museum mit. "Das sind peruanische Pinguine, also haben wir mit ihnen auf Spanisch gesprochen", so der Museumsdirektor Julián Zugazagoitia. Nach Auskunft des Zoo-Chef Ransy Wisthoff haben sich die Pinguine sehr über die Exkursion ins Museum gefreut. Das Museum und der Zoo sind seit Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen und somit gab es auch keine Störungen durch menschliche Besucher, ganz wie in dem Film "Nachts im Museum" :-)

©tagesschau.de

Ich bin ein Fan von verrückten Ideen, wie diese. Schön, dass die Direktoren von Zoo und Museum so viel Humor besitzen! Das Video ist wirklich entzückend! Wie wäre es wohl die Welt einmal aus den Augen eines Pinguin zu sehen? Wer weiß, vielleicht würde ich dann so manches Kunstwerk verstehen können? :-D
Kennen Sie ähnlich verrückte Geschichten oder haben Sie vielleicht selbst etwas verrücktes in der Art erlebt? Schreiben Sie mir gerne davon!