Freitag, 8. Mai 2020:
Party bis die Achse bricht!

Freitags ist eigentlich immer der Tag, an dem viele Menschen nach Feierabend feiern gehen; nach einem anstrengenden Arbeitstag ab ins Himmerich. Leider geht das seit einigen Wochen nicht mehr. Klar, kann man auch zu Hause tanzen, laut Musik hören oder sich auf seinem Balkon als DJ versuchen, aber ohne andere ist das irgendwie nicht dasselbe. Was also tun, wenn man in Feierlaune ist und nicht alleine zu Hause herumhampeln möchte?

Ein Veranstalter aus Niedersachen hatte da eine interessante Idee: Wenn Autos in Kinos erlaubt sind, dann geht das bestimmt auch in Diskotheken. Und so hat vor kurzem im niedersächischen Ort Schüttorf die erste Auto-Disko Deutschlands eröffnet. Geschützt im eigenen Auto und doch unter Menschen bei guter Musik und einer beeindruckenden Light-Show. Wie in den Autokinos gilt auch hier eine Höchstzahl von 2 Personen pro Fahrzeug; auf dem Gelände haben rund 250 PKW Platz. Verschiedene DJs sorgen bis spät in die Nacht für eine ausgelassene Stimmung. Natürlich ist das "Tanzen" im eigenen Wagen nur eingeschränkt möglich, aber die gute Stimmung in der Masse macht vieles wieder wett. "Es ist der absolute Wahnsinn. Es ist das dritte Mal, dass wir hier sind und es wird immer besser und immer geiler.", so ein Besucher.

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Leider ist der Weg nach Schüttorf mit rund 220km ein bisschen zu weit um mal eben zum Feiern dahin zu fahren, aber die Idee sollte trotzdem nicht unerwähnt bleiben. Je mehr davon wissen und danach fragen, umso größer ist die Chance, dass so etwas auch in unserer Nähe kommt. Und falls nicht, können wir uns zumindest immer noch mit den Menschen freuen, die jetzt regelmäßig am Wochenende im Auto abfeiern können :-)

Donnerstag, 7. Mai 2020:
Nichts ist so schön wie die Natur selbst

 

Was wir Menschen als schön oder nicht so schön definieren, ist alles andere als willkürlich. Unser Geschmack für Schönheit speist sich nämlich aus der Natur: Der Menschen, der -wie jedes andere Wesen auf der Erde- lange Zeit in der freien Natur ums Überleben kämpfen musste, entwickelte einen Sinn für Schönheit, um schnell Gutes und Lebensförderliches von Schlechtem und Lebensfeindlichem zu unterscheiden. Ein wesentliches Merkmal dafür was wir für schön und gut erachtet ist der sogenannte goldene Schnitt (mehr dazu hier: http://www.golden-section.eu/kapitel1.html)

Wie schön die Natur ist, wird uns schon bei einem einfachen Spaziergang durch den Park deutlich. Noch schöner und beeindruckender sind die Polarlichter. Auch wenn ich selbst noch nie welche mit eigenen Augen sehen konnte, so finde ich selbst Aufnahmen davon faszinierend.
Faszinierend ist auch, was sich diese Woche vor der kalifornischen Küste abspielt. Alle fünf Jahre zur Algenblüte kann man nachts blau leuchtende Wellen beobachten. Grund dafür sind kleine Mikroorganismen, die sogenannten Dinoflagellaten, die bei äußerer Krafteinwirkung anfangen zu leuchten. Das passiert wenn eine Welle vor der Küste bricht oder Surfbretter durch das Wasser gleiten. Das Schauspiel hält ungefähr eine bis maximal vier Wochen an.

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Gerade jetzt, wo das Wetter wieder so schön ist, kann man draußen die Schönheit der Natur genießen. Viele nutzen die Gelegenheit und machen Fotos davon, die sie dann auf Instagram, Pinterest und Co. veröffentlichen. Vielleicht wäre das auch etwas für Sie: Schauen Sie doch mal, was es alles für schöne Naturbilder im Internet gibt (https://unsplash.com/s/photos/nature) oder machen Sie selbst Fotos von der Natur in Ihrer Umgebung. Nichts ist so faszinierend wie das, was wir draußen finden. Die Schönheit in der Natur zu suchen und zu genießen ist eine Reinigung der Seele :-)

Mittwoch, 6. Mai 2020:
Ein Hoch auf die Wissenschaft

Vor 100 Jahren steckte die moderne Medizin noch in den frühen Kinderschuhen: Die meisten Krankenhäuser wurden von religiösen Orden getragen und so dienten vor allem Ordensschwestern als Krankenschwestern und assistierten den Ärzten bei Operationen. Wirkungsvolle Medikamente gab es wenige: Antibiotika gab es noch nicht, ebenso wenig CRTs, MRTs, Ultraschall, Gentechnik usw. Wenn jemand von einem Virus betroffen war, wurde ihm vor allem Ruhe verordnet und für ihn gebetet. Bei Fieber bekam man zusätzlich kühlende Bandagen. Vor 100 Jahren hätte man in einem Krankenhaus gegen diese Pandemie wohl nicht viel mehr machen können, als Betroffene jetzt schon bei sich zu Hause tun: Ruhe und Fieber senken.
Wie gut, dass der Fortschritt nicht schläft und es jetzt, dank moderner Medizin, zumindest möglich ist, die Symptome stark zu lindern und sogar einen vorübergehenden Ausfall der Lunge mit Beatmungsgeräten zu kompensieren. Dank der modernen Genetik ist sogar die Entwicklung eines Impfstoffes in absehbarer Nähe.
Aber auch abseits der Medizin und Genetik gibt es technische Fortschritte, die effektiv bei der Bekämpfung des Virus helfen und damit unseren Alltag kaum einschränken:

Kennen Sie auch diese schwarzen Laufflächen aus Gummi bei Rolltreppen, an denen man sich festhalten soll? Weil die Rolltreppe konstant in Bewegung ist, halten sich auch fast alle Menschen daran fest, schließlich geben sie Sicherheit. Doch ihre Oberflächen sind ein wahres Eldorado für die Verbreitung von Krankheitserregern.
Diesem Problem will nun ein Startup-Unternehmen aus Köln jetzt Abhilfe schaffen. Mit Hilfe ihrer Erfindung könnte das Hygieneproblem von Rolltreppengriffen bald der Vergangenheit angehören: Sie haben ein Gerät entwickelt, die es ermöglicht diese schwarzen Handgriffe kontinuierlich im laufenden Betrieb effektiv von Keimen und Viren zu befreien. Dazu wird an der Unterseite der Rolltreppe ein geschlossenes Gehäuse angebracht, durch dass diese schwarze Lauffläche geführt wird. Innerhalb dieses Gehäuses wird die Oberfläche der Lauffläche dann mit starken UV-Strahlen bombardiert, die alle organischen Verbindungen auf ihrer Oberfläche zerstören, Bakterien und Viren eingeschlossen.

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Die aktuelle Situation könnte für eine breite Vermarktung kaum besser sein. Ich hoffe, dass bald an jeder Rolltreppe so ein UV-Gerät installiert wird. Leider gibt es noch keine Möglichkeit zu erkennen, wo das Gerät bereits in Betrieb ist und wo nicht. Bis es soweit ist, versuche ich das Anfassen dieser Griffe nach Möglichkeit zu vermeiden oder trage Handschuhe.
Ich bin gespannt welche technischen Errungenschaften uns Menschen noch einfallen werden, um dieser Bedrohung zu begegnen. Ich bin zuversichtlich: Gemeinsam werden wir das durchstehen und viel daraus gelernt haben :-)

Dienstag, 5. Mai 2020:
Wenn Gesichtsmasken zur Mode werden

 

Jetzt leben wir seit etwas über einer Woche mit einer Maskenpflicht in Deutschland. Seitdem habe ich beim Einkaufen oder beim Gang durch die Fußgängerzone immer mehr Menschen mit Gesichtsmasken gesehen, auch wenn immer wieder welche dabei waren, die keine trugen. An manchen Orten, wie dem öffentlichen Personenverkehr wird sogar stark darauf geachtet. Als ich letztens mit dem Zug gefahren bin, hat der Zugführer erst dann die Türen geöffnet, als alle am Bahnsteig ihre Gesichtsmaske aufgezogen haben. Mir als Zugpendler gibt das Sicherheit, denn mit einer Maske kann ich nur andere schützen, nicht mich selbst. Ich bin nur dann geschützt, wenn die anderen Passagiere ebenfalls eine Maske tragen.

Vor einigen Tagen habe ich auf der Webseite der Tagesschau unten in der Bildergalerie eine nette Fotozusammenstellung von sehr ausgefallenen Maskenkreationen gesehen. Einige davon sehen Sie oben im Bild.
Seitdem ich diese Fotos gesehen habe, mache ich mir einen persönlichen Spaß daraus, gezielt nach solch ausgefallenen Masken Ausschau zu halten, wenn ich unterwegs bin. Ich selbst habe nur eine blaue Maske mit Muster; das ist durchaus noch steigerbar.

Die einfachste Methode eine ausgefallene Maske zu bekommen ist, sie sich selbst zu machen. Anleitungen dafür gibt es mittlerweile reichlich im Internet. Da ich allerdings bei so etwas zwei linke Hände habe, habe ich mir eine handgemachte Maske bei Ebay gekauft. So hat die Dame, die sie hergestellt hat, nebenbei auch noch etwas verdient und ich muss nicht mit einer von mir selbst zusammengeflickten Frankensteinmonster-Maske herumlaufen.
Wenn Sie Zeit haben und gut nähen können, dann könnten Sie vielleicht auch anderen Menschen mit ihren Kreationen Freude bereiten und diese bei Ebay zum Verkauf anbieten. Realistische Preise sind aktuell 5-10 Euro pro Maske, je nach Verarbeitungs- und Stoffqualität. Alles was es dazu braucht ist eine Nähmaschine, etwas Stoff und eine der vielen Anleitungen mit Schnittmuster, die es im Internet zu finden gibt. Das ist ein sinnvoller Zeitvertreib, der anderen Menschen auch noch hilft, die keine Nähmaschine haben oder ebenfalls so minderbegabt darin sind, wie ich :-)

Montag, 4. Mai 2020:
Mit Vollgas in die Ehe

 

Jeden Tag findet man neue kreative Wege und Möglichkeiten mit den Beschränkungen umzugehen. Gestern noch habe ich davon berichtet, dass man nur im absolut engsten Kreis heiraten kann und stellenweise nicht einmal die eigenen Eltern anwesend sein dürfen. Seit heute aber gibt es -dank einer innovativen Idee der Stadt Düsseldorf- trotz Kontaktverbot die Möglichkeit, die Ehe im größeren Freundes- und Bekanntenkreis zu schließen.

Möglich macht es das Düsseldorfer Autokino, welches zu ausgewählten Zeiten dem Standesamt zur Verfügung steht. Die Brautleute können sich dort auf der Bühne, vor ihren Gästen das "JA-Wort" geben; bis zu 30 PKW sind zugelassen. So sind Zeremonien auch mit den Freunden und Verwandten möglich, jeder geschützt innerhalb seines eigenen Autos.
Die erste standesamtliche Trauung heute um 11 Uhr übernimmt Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel selbst. Das Paar heiratet ganz in rot-weiß zu Ehren des 125. Jubiläums von Fortuna Düsseldorf. "Ich finde es großartig, dass wir hier im Autokino eine Möglichkeit schaffen konnten, Heiratswilligen zu einer ganz besonderen Trauung zu verhelfen. (...) So wird der schönste Tag des Brautpaares für alle Beteiligten auch zu einem unvergesslichen Tag", so Geisel.

In den letzten Wochen sind in NRW immer mehr "mobile" Autokinos eröffnet worden, einige haben im Zuge der Lockerungen auch wieder geschlossen, wie das Autokino in Erkelenz. Aktuell gibt es aber noch Autokinos in Mönchengladbach und in Aachen und ab September gibt es auch wieder das "Autokino im Schacht 3" in Hückelhoven. Wer weiß, vielleicht gibt es bald die Möglichkeit für Liebespaar aus dem Kreis Heinsberg sich dort das "JA-Wort" zu geben. Auch wenn dieses Format bestimmt nicht für jeden etwas ist, so ist es für viele doch sicher eine gute Alternative.
Das Hupkonzert nach der Zeremonie ist jedenfalls garantiert :-)

Sonntag, 3. Mai 2020:
In guten wie in schlechten Zeiten

 

Erinnern Sie sich noch an Ihre Hochzeit?
Meine Hochzeit ist noch gar nicht so lange her: Im Mai 2016 haben meine Frau und ich uns das „JA-Wort“ gegeben; zuerst standesamtlich und drei Tage später kirchlich. Es waren zwei wundervolle Erlebnisse für uns; sehr anstrengend aber unvergesslich schön.
Ob wir diese beiden Tage auch so schön in Erinnerung hätte, wenn wir sie ohne unsere Eltern, Geschwistern und Freunde hätten verbringen müssen?
Genau in dieser Situation sind nämlich jetzt viele Paare, die in diesen Monaten heiraten möchten: Hochzeiten sind zwar prinzipiell möglich, sowohl standesamtlich als auch kirchlich, aber nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der Familie. Nur die Trauzeugen dürfen neben den Brautleuten und der/m Standebeamt*in bzw. Priester anwesend sein. Natürlich muss während der ganzen Zeit ein Mundschutz getragen werden. Aus diesem Grund gab es in den letzten Wochen und Monaten, sowohl bei den Kirchengemeinden, als auch bei den Standesämtern, zahlreiche Anfragen auf Verschiebung der geplanten Trauungen.

Marlena und Sebastian Sternberg aus Hamburg haben sich trotz der Umstände gegen eine Verschiebung entschieden. Auch sie mussten die Feier auf nächstes Jahr verschieben und auch ihre geplanten Flitterwochen auf Bali stehen auf der Kippe. Doch die Hochzeit als solche wollten sie nicht verschieben: "In dem Augenblick war es nicht so toll, aber jetzt mittlerweile finde ich es eigentlich ganz witzig", so Marlena, "uns ist in erster Linie wichtig, dass wir beide zueinander JA sagen." Letztendlich zähle eben das Brautpaar, so viel man auch drumherum plane.
Auch meine Schwägerin wird kommenden Freitag standesamtlich heiraten. Immerhin dürfen ihre Eltern mit dabei sein, aber eine Feier nach der Hochzeit kann es nicht geben. Zumindest haben sie die Aussicht im kommenden Jahr die kirchliche Hochzeit nachholen und mit der gesamten Familie feiern zu können. So kann man es auch lösen.

Ich bin froh, dass meine Frau und ich vor 4 Jahren nicht vor dieser Entscheidung standen. Wie ist es bei Ihnen? Würden Sie unter den gegebenen Umständen heiraten oder eher warten, bis wieder eine Feier mit der ganzen Familie möglich ist?
Ich jedenfalls wünsche allen, die jetzt vor dieser Entscheidung stehen, dass sie eine gute Lösung für sich finden werden.
So oder so ist es aber schön zu wissen, dass es auch in einer Pandemie immer noch Menschen gibt, sie sich lieben und bereit sind, zueinander "JA!" zu sagen :-)

Samstag, 2. Mai 2020:
Not macht erfinderisch

So langsam kommen immer mehr Lockerungen: Die Geschäfte in den Innenstädten dürfen wieder öffnen und man kann wieder "shoppen" gehen. Auch Autokinos schießen wie Pilze aus dem Boden, sodass man am Wochenende wieder zusammen ins Kino fahren kann. Ab Montag dürfen auch wieder Zoos, Parks und Museen wieder geöffnet haben. Viele andere Freizeitstätten, wie Clubs, Bars, Diskotheken, Theater und Sporthallen sind hingegen immer noch geschlossen. Man können bei diesen Aktivitäten nicht sicherstellen, dass der Mindestabstand und die Hygieneregeln angehalten würden und in der Tat ist eine Club, eine Bar oder eine Diskothek mit jeweils 2m Mindestabstand zur nächsten Person kaum vorstellbar. Doch was die Sportstätten betrifft, kann es kreative Lösungen geben:

Und wieder einmal sind die Italiener die Vorreiter, wenn es um die Entwicklung kreativer Freizeitaktivitäten geht. In einem der Länder mit den strengsten Quarantänevorschriften gibt es nun neben Balkon-DJs (siehe hierzu mein Impuls vom 21.3.) auch Freiluft-Tennisübungen von Hausdach zu Hausdach. Das Video der Tagesschau zeigt sehr anschaulich, wie das Ganze funktioniert:

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Ich bin immer wieder erstaunt, was man alles machen kann, ohne das Haus verlassen zu müssen. Bislang war ich selbst weniger kreativ, aber ich bin auch eher von gemütlicher Natur.
Womit verbringen Sie in der Krise Ihre Freizeit? Hab Sie sich auch kreative Wege überlegt, wie Sie Ihrem Bewegungsdrang Luft machen können oder sind Sie eher der Mensch, der lieber einen Film auf seinem Sofa genießt? Schreiben Sie mir davon, wenn Sie möchten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt über WhatsApp an die 0157-33924810.
Und wer es kaum noch abwarten kann bald wieder ins Fußballstadion zu gehen: Aktuell arbeitet die DFL an einem Konzept, wie die Bundesligaspiele unter verschärften Hygiene- und Abstandsregeln wieder besucht werden können :-)

Freitag, 1. Mai 2020:
Den Blick über den eigenen Tellerrand nicht verlieren

 

Die aktuelle Corona-Krise beeinflusst mein Leben - und sicherlich auch Ihres - so sehr, dass ich glatt aus dem Blick verloren habe, dass es auch noch andere Themen gibt, über die es sich zu reden lohnt.
Erinnern Sie sich noch an die großen Waldbrände in Australien? Vom Juli 2019 bis zum März 2020 gab es ununterbrochen Waldbrände in Australien. Erst nachdem wieder sehr viel Regen gefallen war, der nebenbei auch noch zu Überschwemmungen in einigen Orten geführt hat, konnten die Brände nach 7 Monaten endlich gelöscht werden. 5,4 Millionen Hektar Land sind verbrannt worden. Die Fläche ist so groß wie ganz Kroatien. Über 1 Milliarde Tiere sind den Flammen zum Opfer gefallen, darunter auch zahlreiche Koalas.

Tiere, die das Flammenmeer schwer verletzt überlebt haben, wurden von den Rettungskräften in entsprechende Tierpflegeeinrichtungen gebracht. Von einer dieser Pflegeeinrichtungen möchte ich heute berichten: Das "Koala-Krankenhaus" in Port Macquarie konnten nun vermelde, dass sie 26 schwer verletzte Koalas aufpäppeln und nun wieder zurück in die Wildnis entlassen konnten. "Es ist für uns ein herzerwärmender Tag. So viele Tiere wieder in ihrem früheren Lebensraum, einige sogar an ihrem eigenen Baum auszusetzen, macht und sehr glücklich", so die Klinikchefin Sue Aschton.

Ich finde es erschreckend, wie mein eigener Tellerrand angesichts der Krise immer kleiner geworden ist; außer Corona habe ich kaum noch etwas von der Welt mitbekommen. Es scheint wohl so zu sein, dass wenn man selbst von Problemen betroffen ist, die Probleme anderer auf einmal weniger wichtig erscheinen. Schön, dass es immer noch Menschen gibt, die sich trotz der Pandemie und deren Bedrohung für das eigene Leben, immer noch für das Wohl anderer einsetzen; Tiere mit eingeschlossen. Danke an alle Ärzt*innen und Pfleger*innen von Mensch und Tier!
Ich freue mich, dass ich heute über etwas positives Berichten konnte, das mal gar nichts mit dem Virus zu tun hat :-)